Nachrichten

Tarifverhandlungen bei Posttöchtern

Tarifverhandlungen bei Posttöchtern

8.3.2016 +++ Bei den Posttöchtern Deutsche Post InHaus Service GmbH, Deutsche Post E-Post Solutions GmbH und CSG.TS GmbH haben die Tarifverhandlungen begonnen.

Für die Beschäftigten der Deutschen Post InHaus Service GmbH und der Deutschen Post E-Post Solutions GmbH fordert ver.di eine Erhöhung der Einkommen um fünf Prozent bei einer Laufzeit der Tarifverträge von zwölf Monaten. Die erste Tarifverhandlung mit der Deutschen Post InHaus Service fand am 7. März und mit der Deutschen Post E-Post Solutions am 8. März statt. In den Unternehmen arbeiten rund 3900 Beschäftigte. Sie erbringen Dienstleistungen im Dokumentenmanagement, der Digitalisierung und des Druckens von Sendungen und der Kundenberatung. Auch sind sie in Poststellen für Dritte tätig, wo sie die Ein- und Ausgangspost des Kunden bearbeiten, dessen Akten und Dokumente digitalisieren, Botendienste durchführen und die Beleg- und Dokumentenlogistik sicherstellen.

Für die Beschäftigten der CSG.TS GmbH fanden am 23. Februar und am 3. März Verhandlungen über die Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen statt. Der Arbeitgeber will die Beschäftigungssicherung mit anderen tarifvertraglichen Regelungen koppeln. ver.di hat in den Verhandlungen deutlich gemacht, dass Verschlechterungen der Arbeits- und Einkommensbedingungen nicht verhandelbar sind. Im Unternehmen, einem Joint Venture der Deutschen Post DHL und Bilfinger Facility Services, arbeiten rund 950 Beschäftigte, darunter 560 Techniker. Sie warten beispielsweise die Briefkästen, Paketboxen und Packstationen.

Sich organisieren

Gute Tarifabschlüsse fallen nicht vom Himmel. Nur wer sich organisiert profitiert!

Mitglied werden

Fragen zum Tarifvertrag?

Kontakte vor Ort