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Mehr Entgelt

Mehr Entgelt

Speditions- und Logistikbranche in Bayern: Warnstreiks für mehr Entgelt. ver.di Speditions- und Logistikbranche in Bayern: Warnstreiks für mehr Entgelt.

8.12.2014 +++ Für die Beschäftigten der Speditions- und Logistikbranche in Bayern steigen die Entgelte.

ver.di hat für die rund 120 000 Beschäftigten der Speditions- und Logistikbranche in Bayern in der dritten Verhandlungsrunde ein Tarifergebnis erzielt. Damit steigen ihre Entgelte ab 1. Januar 2015 um 2,8 Prozent und zum 1. Januar 2016 um 2,4 Prozent. Für die Monate Oktober bis Dezember 2014 erhalten sie eine Einmalzahlung von 120 Euro. Die Auszubildenden bekommen im ersten Schritt der Tarifregelung monatlich 40 Euro mehr Ausbildungsvergütung und im zweiten monatlich 25 Euro. Ihre Einmalzahlung beträgt 60 Euro. Der Tarifvertrag läuft 24 Monate und ist zum 30. September 2016 kündbar. 

Nachdem die bayerischen Arbeitgeberverbände in den ersten Verhandlungen ein völlig unzureichendes und nicht verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hatten, fanden Warnstreiks statt. Die große Beteiligung Beschäftigter der KEP-Branche wie von Trans-o-flex, DPD und Hermes an den Streiks, Beschäftigter in den Speditionen wie Rudolph, Schäflein, bei Logistikern wie Stute, Kühne und Nagel und DHL Freight, zeigten Wirkung. Auch überzeugte die Auseinandersetzung viele Kolleginnen und Kollegen davon, dass es sich lohnt, Mitglied in ver.di zu sein. „Gute Arbeit, guter Lohn – dass ist folgerichtig“, sagte der ver.di-Verhandlungsführer Anton Hirtreiter.