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Aufsichtsratswahl

Deutsche Post AG

Aufsichtsratswahl

Die ver.di-Kandidatinnen und Kandidaten für die Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat. Christian von Polentz/transit Die ver.di-Kandidatinnen und Kandidaten für die Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat.

10.02.2018 +++ Am 21./22. März 2018 ist die Aufsichtsratswahl für die Deutsche Post AG. Dort werden die zehn Kandidatinnen und Kandidaten für die Arbeitnehmerbank des Aufsichtsrats gewählt. Sie stellen sich hier vor.

Von links nach rechts: Rolf Bauermeister, Bereichsleiter Bundesfachgruppe Postdienste in ver.di; Gabriele Gülzau, Vorsitzende des Betriebsrats der NL Brief Hamburg Deutsche Post AG; Thomas Held, stellvertretender Vorsitzender Gesamtbetriebsrat Deutsche Post AG; Ulrike Lennartz-Pipenbacher, stellvertretende Vorsitzende Gesamtbetriebsrat Deutsche Post AG; Mario Jacubasch, stellvertretender Vorsitzender Konzernbetriebsrat Deutsche Post DHL; Andrea Kocsis, stellvertretende ver.di-Vorsitzende; Thomas Koczelnik, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats Deutsche Post DHL; Stefanie Weckesser, Betriebsrätin NL Brief Augsburg Deutsche Post AG; Stephan Teuscher, Bereichsleiter Tarif- und Sozialpolitik in ver.di.)

  • Andrea Kocsis, stellvertretende ver.di-Vorsitzende: „Mit dem Blick der Beschäftigten auf das Unternehmen sehen und deren Interessen zu vertreten, das ist für mich die wichtigste Aufgabe im Aufsichtsrat. Langfristigen Unternehmenserfolg gibt es nämlich nur mit guten Arbeitsbedingungen.“

  • Rolf Bauermeister, Bereichsleiter Bundesfachgruppe Postdienste ver.di: „Gute Arbeitsbedingungen dürfen nicht unter die Räder geraten. Dafür steht eine konsequente demokratische Arbeit von ver.di. Vertrauensleute, betriebliche Interessenvertretungen und der Aufsichtsrat als gemeinsame Achse verpflichten sich diesem Ziel.“

  • Stephan Teuscher, Bereichsleiter Tarif- und Sozialpolitik ver.di: „Im Aufsichtsrat nehmen wir Einfluss auf wichtige Unternehmensentscheidungen. Unser Ziel ist eine solide und zukunftsorientierte Unternehmenspolitik. Nur damit schaffen wir eine stabile Grundlage, auf der die Arbeitsbedingungen stetig fortentwickelt und verbessert werden müssen. Wir brauchen Sicherheit und Perspektive für die Beschäftigten. Dafür setze ich mich ein.“

  • Thomas Koczelnik, Vorsitzender Konzernbetriebsrat Deutsche Post DHL: „Durch meine Arbeit im Konzernbetriebsrat, im Gesamtbetriebsrat der Deutschen Post AG und im Europäischen Betriebsrat weiß ich, wie wichtig eine enge strategische Vernetzung ist, um bessere Arbeitsbedingungen für alle Kolleginnen und Kollegen des Konzerns Deutsche Post DHL zu erreichen. Um diese erfolgreiche Arbeit zusammen mit ver.di und den internationalen Gewerkschaftsbünden UNI und ITF auch künftig fortzusetzen, kandidiere ich erneut für den Aufsichtsrat der Deutschen Post AG.“

  • Thomas Held, stellvertretender Vorsitzender Gesamtbetriebsrat Deutsche Post AG: „Als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir bei den Veränderungen rund um das Thema der Digitalisierung unsere Beschäftigten mitnehmen und einbinden. Mitbestimmung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz muss im Sinne der Beschäftigten entwickelt und die Kompetenzen jedes Einzelnen müssen einbezogen werden.“

  • Stefanie Weckesser, Betriebsrätin NL Brief Augsburg Deutsche Post AG: „Der Erfolg des Unternehmens hängt wesentlich von zufriedenen und engagierten Kolleginnen und Kollegen ab. Wichtig sind eine qualifizierte Ausbildung, gleiche Chancen für Frauen und Männer in jeder Ebene des Konzerns und eine gute Bezahlung! Nicht Druck, sondern faire und gute Arbeitsbedingungen sichern die Zukunft der Post und die der Beschäftigten. Dafür möchte ich mich für Euch einsetzen.“

  • Mario Jacubasch, stellvertretender Vorsitzender Konzernbetriebsrat Deutsche Post DHL: „In Zeiten, wo alles nur noch von Digitalisierung oder Arbeit 4.0 spricht, werde ich mich dafür einsetzen, dass diese wichtigen Schritte nicht im Widerspruch zu den Interessen der Beschäftigten stehen. Das heißt: Beide Seiten müssen davon profitieren.“

  • Ulrike Lennartz-Pipenbacher, stellvertretende Vorsitzende Gesamtbetriebsrat Deutsche Post AG: „Als Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat der Deutschen Post AG möchte ich daraufhin wirken und Einfluss nehmen, dass sich die Unternehmensentscheidungen auch an den Mitarbeiterinteressen orientieren. Das gilt für mich aktuell vor allem auch in Bezug auf die Digitalisierung.“

  • Gabriele Gülzau, Vorsitzende Betriebsrat der NL Brief Hamburg Deutsche Post AG: „Ich will mich dafür einsetzen, dass es in unserem Unternehmen nicht nur um kurzfristige Gewinninteressen geht. Wir sollten auch Vorreiter sein, wenn es um Arbeitsplätze mit Perspektive geht, um gute Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.“

  • Jörg von Dosky, Leitender Angestellter Deutsche Post AG: „Die Weiterentwicklung unseres Unternehmens braucht starke Meinungen und eine gut auf-gestellte Arbeitnehmerbank. Ziel ist die aktive Vertretung der Interessen aller Beschäftigten. Hierzu möchte ich bei der Arbeit im Aufsichtsrat mit meiner Erfahrung im Management und als Vorsitzender des Sprecherausschusses der Leitenden Angestellten beitragen.“

Zusammen mit der Arbeit der Betriebsräte, der Gesamtbetriebsräte und des Konzernbetriebsrates ist die Arbeit im Aufsichtsrat ein wichtiges Standbein der Mitbestimmung. Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, den Vorstand bei der Unternehmensführung zu beraten und zu kontrollieren. Ihm gehören zehn Vertreter der Anteilseigner und zehn Vertreter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an. Diese werden von den Beschäftigten alle fünf Jahr gewählt. Wir sagen als ver.di: Eine gute Politik im Interesse der Beschäftigten gelingt am besten, wenn Betriebsräte, Gesamtbetriebsräte, Konzernbetriebsrat und die Arbeitnehmerbank des Aufsichtsrates an einem Strang ziehen.

Beschäftigte wählten vom 29. bis 31. Januar 2018 ihre Delgierten zur Aufsichtswahl.

Da die Aufsichtsratswahl als sogenannten Delegiertenwahl stattfindet, waren die Beschäftigten in den Betrieben vor Ort am Zug und zwar in der Zeit vom 29. bis 31. Januar 2018. Dort wurden die Delegierten gewählt, die dann am 21./22. März 2018 die Arbeitnehmerbank des Aufsichtsrates wählen.

Für die Idee von vernetzter, abgestimmter Interessenvertretung, bei der alle – auch innerhalb des Aufsichtsrats - an einem Strang ziehen, um konsequent die Interessen der Beschäftigten in den Fokus auch der Unternehmensleitung zu bringen und für sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen in einem gleichfalls erfolgreichen Unternehmen zu sorgen, stehen die  ver.di-Kandidatinnen und Kandidaten.