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Frauennetzwerk

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11.7.2013 +++ Anfang Juli kamen in Berlin der Frauenvorstand des Bundesfachbereichs und die Sekretärinnen für Frauen und Gleichstellungspolitik der Landesbezirksfachbereiche zu ihrem jährlichen Netzwerktreffen zusammen. Das Zukunftsprojekt „Junge Frauen“ stand ganz oben auf ihrer Tagesordnung.

Im Vorfeld des Treffens hatte jede in ihrem Landesbezirk junge Kolleginnen angesprochen, um sie für die Frauenarbeit im Fachbereich zu interessieren und zum Mitmachen zu motivieren. Und die waren mit in Berlin dabei! Für den 11. Oktober dieses Jahres verabredeten die Gewerkschafterinnen eine Frauen-Aktion in den Betrieben. Vor Ort wollen sie mit Frauen ins Gespräch kommen, sie auf ver.di aufmerksam machen, sie über die frauenpolitischen Forderungen der Gewerkschaft informieren und natürlich überzeugen, bei ver.di mitzumachen. Weiter waren den Frauen die Betriebsratswahlen im nächsten Jahr und die hierzu gefassten Grundsätze des Fachbereiches wichtig. Die besagen, dass die Frauenquote sowohl in den Betriebsräten als auch für die Freistellung einzuhalten ist. Eine gleiche Teilhabe an den Chancen und Positionen im Betrieb und in den Organen der Interessenvertretung ist das erklärte Ziel. Im Fachbereich sind 42 Prozent der Mitglieder Frauen. Das muss sich auch in der Besetzung der betrieblichen Interessenvertretungen widerspiegeln. Kann im Einzelfall die Frauenquote nicht sofort realisiert werden, hat das spätestens bei einer Nachbesetzung zu geschehen. Sollte das nicht möglich sein, muss das gegenüber dem Betriebsgruppenvorstand und dem Landesbezirksfachbereichsvorstand begründet und dokumentiert werden.