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Deutsche Post InHaus Services GmbH – Die Perspektive erhalten

Deutsche Post InHaus Services GmbH – Die Perspektive erhalten

Mitarbeiterin der Deutschen Post InHaus Services GmbH Jürgen Seidel Mitarbeiterin der Deutschen Post InHaus Services GmbH

30.9.2012 +++ Die Deutsche Post InHaus Services GmbH hat die Ausschreibung bei Siemens zur Betreibung der dortigen Poststellen verloren. ver.di und der Gesamtbetriebsrat konnten mit der Geschäftsführung des Unternehmens einen Interessenausgleich vereinbaren, der die betroffenen Beschäftigten weitreichend schützt.

Die Deutsche Post InHaus Services GmbH betreibt Poststellen für andere Unternehmen oder Institutionen. Die Poststellen an bundesweit 14 Standorten des Unternehmens Siemens gehörten bislang dazu. Nun hat Siemens diese Aufträge neu ausgeschrieben und an andere Dienstleister vergeben. Die Verträge zwischen Siemens und der Deutschen Post InHaus Services GmbH wurden an den Standorten Berlin, Leipzig, Dresden, Hamburg, Bremen, Hannover, Mannheim, Frankfurt, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm zum 30. September 2012 gekündigt. Für die Poststellen in Erlangen, Nürnberg und München wurden die Verträge bis zum 30. Juni 2013 verlängert. Danach kommen auch dort andere Dienstleistungsunternehmen zum Zuge.

ver.di und der Gesamtbetriebsrat konnten mit der Geschäftsführung der Deutschen Post InHaus Services GmbH einen Interessenausgleich vereinbaren. Dieser schützt die unmittelbar von der Schließung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitreichend. Größtenteils erhalten sie gleichwertige Arbeitsvertragsangebote. Für die zum 30. Juni 2013 von der Schließung betroffenen Standorte Nürnberg, Erlangen und München soll gegen Ende des Jahres über Schutzregelungen mit Perspektive verhandelt werden. Mit den bislang erzielten Vereinbarungen konnten die Arbeitsplätze aller betroffenen Beschäftigten gesichert werden. Sie genießen weiterhin Schutz und Sicherheit durch die in diesem Jahr abgeschlossenen Tarifverträge.