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Welche Kanäle nutzen die ver.di-Mitglieder im Fachbereich?

Welche Kanäle nutzen die ver.di-Mitglieder im Fachbereich?

Das Kommunikationsverhalten ändert sich stetig. Noch vor 30 Jahren waren Zeitungen, Radio und das Fernsehen die wichtigsten Medien, um sich über aktuelle Ereignisse zu informieren. Heute sind die Möglichkeiten vielfältiger: Nachrichten-Apps, Social Media, Instant-Messaging-Dienste und Newsletter sind in den letzten Jahren dazugekommen.

Die gewerkschaftliche Kommunikation mit den Kolleg*innen sollte zielgerichtet sein und damit über Kanäle erfolgen, die genutzt werden. Aus diesem Grund hat der ver.di-Fachbereich Anfang des Jahres eine Mitgliederbefragung durchgeführt, um zu erfahren, auf welchen digitalen und analogen Weg die ver.di-Mitglieder im Fachbereich Informationen erhalten und auf welchen Kanälen diese unterwegs sind. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 6. Dezember 2021 bis 21. Januar 2022 durchgeführt. Es nahmen 8.273 Kolleg*innen teil. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen für ihre Teilnahme.

Bei der Durchführung der Befragung wurde ver.di von der INPUT Consulting gGmbH, einer Tochtergesellschaft von ver.di, im Rahmen des vom Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt „DigitalLabor für Non-Profit-Organisationen 4.0“ unterstützt.

Insgesamt flossen 6.432 vollständig ausgefüllte Fragebögen in die Auswertung ein. Diese Daten wurden dann einer bivariaten statistischen Auswertung (mehrere Variablen werden berücksichtigt) unterzogen, um unterschiedliche Zusammenhänge zu erfahren. Die wichtigsten Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt.

Auf die Frage, über welchen Weg Informationen über ver.di erhalten werden zeigt sich, dass Print-Publikationen wie die ver.di publik (mit 79 Prozent) und das Mitgliedermagazin bewegen (mit 71 Prozent) an oberster Stelle stehen. Doch auch über Flyer und Plakate im Betrieb erhalten 48 Prozent der Befragten Informationen. Nur ein knappes Viertel informiert sich über Social Media.

Der Instant-Messaging-Dienst, welcher am meisten genutzt wird, ist WhatsApp. 68 Prozent nutzen den Dienst täglich und 81 Prozent mehrmals die Woche. An zweiter Stelle steht der Facebook Messanger, welcher von 13 Prozent der Befragten täglich genutzt wird. Alle andere Instant-Messaging-Dienste sind weit abgeschlagen, auch die „sicheren“ Messanger wie Signal oder Threema. Diese sind wenig bekannt und werden deshalb auch kaum genutzt.

Newsletter kommen sehr gut an: 57 Prozent der Befragten haben einen Newsletter von ver.di abonniert, mehr als die Hälfte. Am meisten wird der abonnierte Newsletter über E-Mail gelesen (91 Prozent). E-Mail-Newsletter sind also ein weit verbreitetes Kommunikationsmittel.

Wie geht es jetzt weiter?

Der ver.di-Bundesfachbereich wird die Ergebnisse der Befragung aufnehmen und in seine Kommunikationsstrategie einfließen lassen. Darüber hinaus wird die INPUT Consulting gGmbH eine Publikation veröffentlichen, mit den Ergebnissen der Mitgliederbefragung.