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Aktuelle Situation: Antragsbearbeitung bei der Postbeamtenkrankenkasse

Aktuelle Situation: Antragsbearbeitung bei der Postbeamtenkrankenkasse

Derzeit häufen sich die Beschwerden der Mitglieder der Postbeamtenkrankenkasse bezüglich der langen und unzumutbaren Bearbeitungszeiten bei den Leistungsanträgen an die PBeaKK.

Derzeit häufen sich die Beschwerden der Mitglieder der Postbeamtenkrankenkasse bezüglich der langen und unzumutbaren Bearbeitungszeiten bei den Leistungsanträgen an die Postbeamtenkrankenkasse, auf Grund der Einführung einer neuen IT. Diese Entwicklung löst auch bei uns als Mitgliedervertreter*innen im Verwaltungsrat große Besorgnis aus.

ver.di und die Mitgliederseite des Verwaltungsrates sind bereits an den Vorstand der Post-beamtenkrankenkasse (PBeaKK) herangetreten und haben diesen aufgefordert, hier unverzüglich für Verbesserungen zu sorgen, damit die Versicherten innerhalb der gesetzlichen Fristen die ihnen zustehenden Erstattungen erhalten. Vor dem Hintergrund, dass Ärzte und Abrechnungszentren in der Regel Zahlungsziele von zwei bis maximal vier Wochen festschreiben, ist es nicht zumutbar, dass unsere Versicherten und ver.di-Mitglieder hier in Zahlungsverzug geraten. Wir haben die Vorstände der PBeaKK aufgefordert, hier gegebenenfalls Abschlagszahlungen bzw. Zahlungen in anderer Form zu veranlassen. Dies wurde von Seiten des Vorstandes abgelehnt, weil es dadurch zu Doppelbearbeitungen käme, die wiederum den Zeitraum bis zur Erstattung weiter verlängern würden.

Die Mitgliederseite des Verwaltungsrates vertritt folgende Auffassung: Wenn auf Versicherte unzumutbare Härten auf Grund der Bearbeitungsdauer zukommen, sollten sich diese direkt an den Vorstand der PBeaKK wenden.

Mail: peter.reichelt(a)pbeakk.de oder

Postanschrift: Peter Reichelt, Vorstandsvorsitzender, Postbeamtenkrankenkasse, Maybachstr. 54/56, 70469 Stuttgart.

Es kann nicht sein, dass die Versicherten einseitig die Lasten der Einführung einer neuen IT tragen müssen. ver.di und die Mitgliederseite des Verwaltungsrates streben weiterhin an, gemeinsam mit dem Vorstand Regelungen zu finden, um bei den zahlreichen und individuellen Problemfällen Lösungen zu erzielen.