Branche

Faire Mobilität

Spedition- und Logistik

Faire Mobilität

Das Projekt „Faire Mobilität“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) wird verlängert und deutlich ausgeweitet. Es unterstützt Kolleg*innen aus anderen EU-Staaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt bei der Durchsetzung ihres Anspruches auf Einkommens- und Sozialstandards. Dabei knüpft das Projekt an die Zusammenarbeit mit Partner*innen im Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) an. Die Beratung der entsendeten Kolleg*innen findet hauptsächlich in den jeweiligen Landessprachen statt.

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Die meisten Beratungen im Bereich Transport, Lager und Logistik

Damit „Faire Mobilität“ mehr staatliche Fördermittel erhält, sind auch die betroffenen Einzelgewerkschaften stärker eingebunden. In ver.di ist insbesondere der Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik gefragt, denn in einem ersten Ausbauschritt steht 2021 der Bereich Straßengütertransport im Fokus. Ab 2022 sollen Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) und die Intensivpflege hinzukommen. Die engere Zusammenarbeit ist notwendig, da schon jetzt die meisten Beratungsfälle aus dem Bereich Transport, Lager und Logistik stammen. Zum Thema Entgelt wurde im Jahr 2019 (über 2000 Beratungsfälle) am meisten beraten. Weitere wichtige Themen waren Kündigung, Arbeits- und Tarifvertrag sowie Arbeitszeit.

Was wird für die Beschäftigten getan?

In neun Beratungsstellen mit branchenspezifischen Schwerpunkten erhalten entsendete Beschäftigte aus anderen EU-Staaten in ihrer Landessprache arbeits- und sozialrechtliche Informationen und Unterstützung bei Problemen mit ihren Arbeitgebern. Mit Bildungsmaterialien werden Vertrauensleute, Betriebs- und Personalräte darin geschult, Beschäftigte aus Mittel- und -Osteuropa in den Betrieben zu unterstützen. Gewerkschaftliche Bildungseinrichtungen nutzen die Materialien im Rahmen bestehender Fortbildungen. ver.di und der DGB unterstützen die Beschäftigten ihre Ansprüche durchzusetzen – wenn nötig auch vor Gericht.        

      

Faire Mobilität Beratungsschwerpunkte Faire Mobilität Beratungsschwerpunkte des Projektes Faire Mobilität

 

 

Ich habe ein Problem, wo finde ich Hilfe?

Die Beratungsstellen des Projektes „Faire Mobilität“ finden sich hier.

Die Beratung erfolgt telefonisch in den Sprachen Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Kroatisch, Serbisch, Bosnisch, Ungarisch, Russisch, Spanisch und Französisch. Da nicht überall jede Sprache verfügbar ist, einfach den Standort mit der gewünschten Sprache für ein Telefonat auswählen.