Mitbestimmung

JAV-Konferenz: Aktie Ausbildung

JAV-Konferenz: Aktie Ausbildung

3.9.2018 +++ Rund 100 Jugend- und Auszubildendenvertreter der Deutschen Post DHL trafen sich vom 30. bis 31. August 2018 in Lahnstein zu ihrer Konferenz unter dem Motto „Jugenddividende – Aktie Ausbildung“.

Für eine duale Berufsausbildung. Sie ist das A und O für eine nachhaltige und verlässliche Personalpolitik. ver.di Für eine duale Berufsausbildung. Sie ist das A und O für eine nachhaltige und verlässliche Personalpolitik.

Mit dem Geschäftsbericht informierte die Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung (GJAV) über ihre Arbeit. Als ihr neuer Vorsitzender stellte sich Ali Parlar vor. Gäste der Jugendvertreter waren die ver.di-Vize Andrea Kocsis, die Vorsitzenden des Konzernbetriebsrates der Deutschen Post DHL Thomas Koczelnik und des Gesamtbetriebsrates der Deutschen Post AG Thomas Held und der Personalvorstand des Unternehmens Thomas Ogilvie. Mit ihnen diskutierten sie betriebliche und allgemeinpolitische Themen. Breiten Raum in der Diskussion auf der Konferenz der Jugendvertreter nahm die Übernahme der ausgebildeten jungen Fachkräfte ein. Sie beanstandeten besonders die vom Arbeitgeber angewandten Einschränkungen bei der Übernahme. Ebenso ging es den Jugendvertretern um die Qualität in der Ausbildung. Auszubildende würden nicht immer ihren Beruf sukzessive erlernen können. Ein ständiger Wechsel der Zustellbezirke, je nach dem wo Zustellkräfte fehlten und die damit verbundene Mehrarbeit sowie ihr Einsatz in Bezirken die selbst für Stammzusteller eine Herausforderung bedeuteten, waren Kritikpunkte.

Während einer von ver.di gestalteten aktiven Mittagspause arbeiteten die Jugendvertreter in Workshops „Stark im Gespräch – Erfolgreich Mitglieder gewinnen“. Es ging um die Phasen eines Mitgliederwerbegesprächs, von der Gesprächseinführung, der Orientierung über den Dialog bis zum Gesprächsabschluss. Die Jugendvertreter entwickelten dabei mit Blick auf den kommenden Ausbildungsstart kreative Ideen für gelungene Werbegespräche in der Praxis. Denn nur wer in der Gewerkschaft mitwirkt, kann auch Ausbildung verändern.