Mitbestimmung

Kandidieren für den Betriebsrat – mit Plan!

Kandidieren für den Betriebsrat – mit Plan!

Agieren und nicht nur reagieren – das ist eine Voraussetzung für erfolgreiche Betriebsratsarbeit. Agieren wiederum setzt voraus, dass man einen Plan, eine Idee hat. Wenn nächstes Jahr Betriebsratswahlen stattfinden, werden sich die Kandidat*innen von ihren Kolleg*innen nach ihren Ideen fragen lassen müssen. Am besten ist es dann, auf einer Liste zu kandidieren, die diese Ideen gemeinsam verfolgt. Schließlich braucht es im Betriebsrat immer Mehrheiten, wenn etwas auf den Weg gebracht werden soll.

Wenn für die Betriebsratswahlen nun die ersten Überlegungen zu Kandidaturen auf einer ver.di-Liste angestellt werden, fließen noch weitere Aspekte ein. Hierzu hat der Bundesfachbereichsvorstand, wie schon bei vergangenen Wahlen, bestimmte Kriterien beschlossen: Kandidat*innen sollen z. B. Engagement in ver.di und auch die Bereitschaft zu regelmäßigen Schulungen mitbringen, um stets auf dem aktuellen Stand zu sein. Ein besonderes Anliegen ist es, die Kandidatur und spätere Freistellung von Frauen sowie von jungen Kandidat*innen – meist (ehemaligen) JAV-Mitgliedern – zu fördern. Hierbei geht es auch darum, dass der Betriebsrat den Betrieb abbildet.

Ideen, Engagement, Qualifizierungsbereitschaft und die Berücksichtigung verschiedener Beschäftigtengruppen und deren Perspektiven – das ist die Mischung, die gute Betriebsratsarbeit braucht und hervorbringt – und die von ver.di-Listen schon bei der Erstellung berücksichtigt werden. Eine gute Wahl.

 

 

Der Bundesfachbereichsvorstand besteht aus ehrenamtlichen Kolleg*innen aus allen Landesbezirken, die alle vier Jahre durch die Bundesfachbereichskonferenz gewählt werden. Dieses Gremium entscheidet über gewerkschafts- und tarifpolitische Grundsätze des Fachbereichs auf Bundesebene.

Be­triebs­rats­wah­len bei der Deut­schen Post AG: ­Die tur­nus­ge­mä­ßen Be­triebs­rats­wah­len 2022 wer­den vom 3. bis 5. Mai 2022 (Diens­tag bis Don­ners­tag) statt­fin­den.