2021: ver.di-Fahrerhandbuch für Berufskraftfahrer*innen

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Der Jahreskalender für Berufskraftfahrer*innen ist speziell für die Erfassung der Arbeitszeiten und zur Entgelt-Abrechnungskontrolle gestaltet. Er enthält zudem Informationen rund um den Berufsalltag, Lenk- und Ruhezeiten, Aus- und Weiterbildung, Gesundheits- und Arbeitsschutz. Außerdem gibt es Tipps zu Arbeitnehmerrechten, Betriebsratsbildung und den Gefahren der Scheinselbstständigkeit. Wie immer haben die Verfasser den neuen Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung in die Texte eingearbeitet.

Wer mehr wissen möchte, lässt sich als ver.di-Mitglied vor Ort beraten – dort ist auch das ver.di-Fahrerhandbuch für das Jahr 2021 erhältlich.

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2020: Wie, wann, wohin und von wem – Paketzustellung in der Zukunft

Zustellfahrzeuge und die Beschäftigten in der Zustellung sind inzwischen fester Bestandteil des Straßenbilds und des Alltags vieler Menschen. Der Onlinehandel floriert. Angesichts der wachsenden Branche setzt sich die aktuelle Studie „Zustellarbeit 4.0“ mit den Entwicklungen auseinander und analysiert auch mögliche Auswirkungen auf Beschäftigte.

Mehr und mehr Menschen bestellen im Internet. Gerade Privatpersonen ordern online eher in kürzeren Zeitabständen und in kleineren Mengen als Groß- oder Firmenkunden. Dadurch landen mehr, häufiger und kleinteiligere Pakete in den Zentren der Paketdienstleister. Die Folge: Die Paketberge wachsen und sind noch dazu aufwändiger in der weiteren Bearbeitung.

Auch Gratis-Versand und -Retoure, die insbesondere von den Online-Giganten angeboten werden, senken für viele Kund*innen das Risiko und die Hemmung, im Internet zu bestellen. All dies lässt die Paketzahlen immer weiter steigen: Die Studienautoren prognostizieren ein Wachstum der Paketmengen von 4,5 Prozent jährlich.

Zustellung im Wandel
Für die Beschäftigten ist der Wandel schon längst da: Durch Onlinebestellungen am Wochenende verlagert sich das Paketaufkommen auf die Tage nach dem Wochenende, so dass Fahrtfolgen, Schichten und der Personaleinsatz angepasst werden müssen.

Während in Ballungsgebieten mehr und mehr Paketstationen hinzukommen können, ist dies in dünnbesiedelten, ländlichen Räumen wenig sinnvoll – hier könnten neue Technologien zum Einsatz kommen, um Zustellbezirke zu verändern oder Routen und Übergaben zu automatisieren.

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2020: Tarifbroschüre für die Tarifrunde 2020 bei der DP AG – Tarif 1x1

Das Tarifrunden 1x1 liefert sieben gute Gründe für die Tarifrunde bei der Deutschen Post AG 2020. Zudem wird auf die wichtigsten Fragen eingegangen: Wer schließt einen Tarifvertrag ab? Warum gibt es einen Tarifvertrag? Was kann ein Tarifvertrag regeln?

Das Tarif 1x1 illustriert, wie eine Tarifrunde abläuft. Zudem erläutert es viele gute Gründe für eine Tarifrunde bei der Deutschen Post AG, am Beispiel 2020:

1. Du und deine Kolleg*innen leisten gute Arbeit. Vor der Corona-Pandemie, während der Pandemie und darüber hinaus! Zum Beispiel stiegen die Paketmengen um bis zu 40 Prozent pro Tag. Die Deutsche Post AG fordert viel und wir – du und deine ver.di-Kolleg*innen – liefern. Jetzt seid ihr dran!

2. Der DP AG geht es wirtschaftlich gut. Die Deutsche Post DHL Group hat am 7. Juli bekanntgegeben, dass sie auch während der Corona-Pandemie ihren Gewinn im 2. Quartal deutlich gesteigert hat. Das operative Ergebnis stieg um 16 Prozent auf ganze 890 Millionen Euro! Dazu haben wir, du und deine Kolleg*innen, maßgeblich beigetragen. Denn ohne dich und deine Kolleg*innen wäre das nicht möglich gewesen.

3. Der Post-Konzern erwartet auch weiterhin ein operatives Ergebnis bis zu 3,8 Milliarden Euro für das gesamte Geschäftsjahr! Die Erwartungen an dich und deine Kolleg*innen bleiben also weiterhin hoch.

Und noch viele weitere!

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2019: Studie zum europäischen Straßengüterverkehr

ver.di hat zusammen mit der ETF (Europäische Transportarbeiterföderation), unterstützt von der Europäischen Union, die Arbeitsbedingungen im Straßengüterverkehr in sieben europäischen Ländern untersucht. Die Ergebnisse der Studie finden sich in einem Abschlussbericht, den die EVA (Europäische Akademie für umweltorientierten Verkehr gGmbH) veröffentlicht hat.

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2018: Logistiksektor zwischen Globalisierung, Industrie 4.0 und Online-Handel

Die Studie von Claus Zanker gibt einen Überblick über die wesentlichen Trends, Strukturmerkmale und Entwicklungen im Post-, Transport- und Logistiksektor und beschreibt die wichtigsten Herausforderungen für Akteure der Mitbestimmung.

Der Logistiksektor erfüllt eine zentrale Infrastrukturfunktion in einer arbeitsteiligen globalen Wirtschaft. Mit einem Marktvolumen von mehr als 198 Milliarden Euro und rund 1,34 Millionen Beschäftigten ist er ein wichtiger Faktor für die Volkswirtschaft und den Arbeitsmarkt in Deutschland. Die Logistikbranche steht angesichts der Globalisierung der Wertschöpfung, neuer Produktionskonzepte, der Digitalisierung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen und des starken Wachstums des E-Commerce vor neuen Anforderungen.

Die Studie ist als Sekundäranalyse des umfangreich vorhandenen Zahlenmaterials zum Sektor angelegt. Für die Erstellung einer Fallstudie zu neuen Zustellkonzepten im Paketgeschäft für die Analyse der Digitalisierungstrends sowie die Darstellung der Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen in der Branche wurden zudem sechs Experteninterviews mit Unternehmensvertretern, Betriebsräten und Gewerkschaftern geführt.

Die Studie stützt sich insbesondere auf die Zahlenreihen und Publikationen der Verkehrsstatistik des Statistischen Bundesamts, Fachserie 8, Reihe 1.1 und der Strukturerhebung im Dienstleistungsbereich – Verkehr und Lagerei, Fachserie 9, Reihe 4.1. Zudem sind die Marktberichte und Analysen des Bundesamts für Güterverkehr und des Kraftfahrt-Bundesamt eine wahre Fundgrube für Informationen zur Entwicklung des Sektors. Nicht zuletzt beruhen wesentliche Erkenntnisse in dieser Arbeit auf dem Standardwerk der empirischen Forschung zum Logistiksektor von Michael Schwemmer „Die TOP 100 der Logistik“, Ausgabe 2016/2017. Für die Analyse wurden Daten und Publikationen berücksichtigt, die im Mai 2017 zugänglich waren.

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2013: Logisch – Logistik! - Wandel und Zukunft der Branche

Titelseite des Buches
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Logisch – Logistik! - Wandel und Zukunft der Branche

Die Logistikbranche ist Deutschlands drittgrößter Wirtschaftszweig. Um in dem Bereich faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung zu sichern, ist es für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter wichtig zu wissen, welche Entwicklungen die Zukunft der Branche beeinflussen.

Die Logistikbranche mit ihren Beschäftigten unterliegt in vielfacher Hinsicht einer besonderen Dynamik. Die fortschreitende Globalisierung von Warenströmen und Produktionsprozessen ist ohne innovative Logistikdienstleistungen und den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien kaum denkbar. Arbeitsprozesse werden flexibilisiert, die Arbeitsbelastung steigt, prekäre Beschäftigungsformen nehmen zu. Im Buch wird diese Dynamik beschrieben und der Frage nachgegangen, was Arbeitgeber, Gewerkschaften und Betriebsräte für eine gute Zukunft der Branche und ihrer Beschäftigten tun können. Das Buch, das die Dokumentation der Konferenz „Logisch - Logistik!“ enthält, ist im VSA-Verlag erschienen und kann für 12,80 Euro unter ISBN 978–3–89965–579–7 bestellt werden.

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2013: DGB-Index: Arbeitsbedingungen im Post- und Logistiksektor

Der Bericht präsentiert die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der ver.di‐Mitglieder des Fachbereiches Postdienste, Speditionen und Logistik zur Qualität ihrer Arbeitsbedingungen vom Frühjahr 2011. Den Beschluss, eine an den DGB‐Index angelehnte Befragung unter den Mitgliedern des Fachbereiches durchzuführen, hatte der Bundesfachbereichsvorstand Postdienste, Speditionen und Logistik gefasst.

Der mittlerweile etablierte DGB‐Index zeichnet ein Bild der Arbeitsqualität der Erwerbstätigen über alle Branchen hinweg. Das Erkenntnisinteresse war u.a. einen Blick dafür zu bekommen, wie es im Besonderen um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten unserer Branche bestellt ist: Worin liegen die Gemeinsamkeiten mit allen Erwerbstätigen, wo gibt es branchenspezifische Unterschiede?

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2013: ver.di-Kampagne „Fair zugestellt"

Die Arbeitsbedingungen in weiten Teilen der KEP-Zustellung sind als skandalös zu bezeichnen. Schlechte Bezahlung, verschwimmende Grenzen zwischen Subunternehmer und Scheinselbstständigen prägen das Bild. Der KEP-Markt wächst. Das ist überaus positiv, jedoch darf das nicht zu Prekarisierung von Beschäftigung führen.

Was kann man tun? Zunächst hilft nur eines: Die Zustellung in Eigenregie zu betreiben. Nur wenn es eine eigene Zustellorganisation gibt, können Tarifverträge der Branche für die Zusteller greifen, wie auch die Mitbestimmungs- und Schutzmechanismen der Betriebsräte. Nur wenn die KEP-Unternehmen über eigene Zusteller verfügen, können junge Menschen in diesem Beruf ausgebildet werden. Und es hilft zudem, hinzuschauen auf die Arbeitsbedingungen der Menschen, die die Pakete bringen – in der Öffentlichkeit, in den Betrieben, bei den Verbrauchern und Kunden. Dabei hilft diese Kampagne.

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