Tarif

Mehr Geld im Portemonnaie: Ausgabe 8/2020

Mehr Geld im Portemonnaie: Ausgabe 8/2020

In Hessen erhalten die Beschäftigten des privaten Transport- und Verkehrsgewerbes zum 1. Januar 2021 einen weiteren Erhöhungsschritt aus dem Tarifabschluss von Dezember 2019 in Höhe von 2 Prozent. Auch die Auszubildenden erhalten ab dem 1. Januar 2021 eine weitere Erhöhung der Auszubildendenvergütung um 30 Euro, die gleiche Erhöhung erhielten sie bereits zum 1. Januar 2020. Der Tarifvertrag läuft noch bis zum 31. Dezember 2021.

Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten im Speditions- und Logistikbereich des Landes Baden-Württemberg erhalten im Januar 2021 eine Erhöhung von 2,2 Prozent. Der Tarifvertrag läuft noch bis zum 31. März 2022.

Bei der FedEx Express Germany GmbH werden die Entgelte zum 1. Dezember 2020 um weitere 2 Prozent erhöht, nach einer Erhöhung von 2,4 Prozent im Februar 2020. Der Tarifvertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2021.

In Niedersachsen werden zum 1. Januar 2021 die Entgelte der Beschäftigten im privaten Verkehrsgewerbe, der Speditionen und Logistikunternehmen um weitere 2,4 Prozent erhöht, nachdem bereits zum 1. Februar 2020 die Entgelte um 3,5 Prozent erhöht wurden. Die Ausbildungsvergütung steigt ebenfalls zum 1. Januar 2021 von766 Euro im 1. Ausbildungsjahr auf 785 Euro, von 808 Euro im 2. Ausbildungsjahr auf 828 Euro und von 860 Euro im 3. Ausbildungsjahr auf 881 Euro. Der Tarifvertrag läuft noch bis zum 31. Dezember 2021.

Die im Land Brandenburg beschäftigten Arbeitnehmer*innen im Speditions- und Logistikbereich erhalten zum 1. Januar 2021 eine Erhöhung von 2,1 Prozent und in Berlin um 2 Prozent. Die Auszubildenden erhalten ebenso zum 1. Januar 2021 in Berlin 30 Euro mehr und in Brandenburg 50 Euro mehr. Damit sind die Ausbildungsvergütungen in Berlin und Brandenburg angeglichen. Der Tarifvertrag läuft bis zum 28. Februar 2022.

Die Beschäftigten in der Speditions-, Logistik- und Transportwirtschaft in Nordrhein-Westfalen erhalten zum 1. Januar 2021 den dritten Erhöhungsschritt aus der Tarifrunde 2018. Dabei werden die Löhne und Gehälter um zehn Euro erhöht. Davor gab es bereits zwei Erhöhungen, jeweils zum 1. Januar 2019 um 75 Euro und zum 1. Januar 2020 um 40 Euro. Der Tarifvertrag läuft noch bis zum 31. August 2021.

Für die Beschäftigten bei der interServ Gesellschaft für Personal- und Beraterdienstleistungen mbH konnte der Tarifabschluss der Deutschen Post AG in dem Punkt der linearen Erhöhung und der Entlastungszeiten auf die Gesellschaft übertragen werden. Damit erhalten die Beschäftigten zum 1. Januar 2021 eine Erhöhung von 3 Prozent. Auch die Entlastungszeit kann bei der interServ jetzt bis zu einem Umfang von 162 Stunden ab dem 1. Januar 2021 genutzt werden. Eine weitere Erhöhung gibt es dann zum 1. Januar 2022 um 2 Prozent, damit kann auch die Entlastungszeit bis auf 202 Stunden erweitert werden. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2022.