Tarif

Rentenpaket macht Änderungen nötig

Tarifvertrag zu alternsgerechtem Arbeiten bei der Deutschen Post AG

Rentenpaket macht Änderungen nötig

Zwei Zusteller Frank Rumpenhorst Alternsgerechtes Arbeiten bei der DeutschenPost AG

1.7.2014 +++ Zum Tarifmodell zu alternsgerechtem Arbeiten bei der Deutschen Post AG wurden Änderungen notwendig, da der Gesetzgeber das Rentenpaket verabschiedet hat.

ver.di und die Deutsche Post AG haben sich im Oktober 2011 auf ein Tarifmodell zu alternsgerechtem Arbeiten geeinigt. Dazu wurde nun ein Änderungstarifvertrag geschlossen. Die Änderungen waren notwendig geworden, da der Gesetzgeber das Rentenpaket verabschiedet hat. Darin steht unter anderem, dass Versicherte nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Versicherte, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind und noch keine Rente bekommen, erhalten ihre Bezüge abschlagsfrei ab 63 Jahre. Für später geborene Versicherte wird die Altersgrenze in Schritten von jeweils zwei Monaten pro Jahrgang bis auf 65 Jahre angehoben. Der Änderungstarifvertrag muss daher das Eintrittsalter in die Altersteilzeit für Beschäftigte mit 45 Beitragsjahren regeln. Das Eintrittsalter senkt sich nun gestaffelt ab dem Geburtsjahrgang 1956 um bis zu 16 Monate vor dem 59. Lebensjahr ab und bis zum Geburtsjahrgang 1963 um bis zu zwei Monate.

Da sich für die Geburtsjahrgänge 1955 bis 1957 das Ansparen von Wertpunkten im Zeitwertkonto bei einem Eintritt in die Altersteilzeit vor dem 59. Lebensjahr stark verkürzt, wurden mittels einer Übergangsregelung die erforderlichen Wertpunkte zum Eintritt in die Altersteilzeit reduziert.

Für jeden Beschäftigten, der in Altersteilzeit gehn möchte, empfiehlt sich der Weg zur Rentenberatung.